Möchten Sie Ihr Garagentor vor Einbruch schützen? Dann sollten Sie über das Standardschloss hinausdenken. In einer Garage befinden sich oft wertvolle Gegenstände wie Fahrräder, Werkzeuge und Autos. Bei einer angebauten Garage kann diese zudem Zugang zum Wohnhaus bieten. Eine gute Sicherung besteht daher aus mehreren Ebenen: einer stabilen Tür, einer zusätzlichen Verriegelung, Beleuchtung, Alarmanlage und gegebenenfalls Videoüberwachung.
Wie können Sie ein Garagentor zusätzlich sichern?
Fangen Sie bei der Tür selbst an. Prüfen Sie, ob das Schloss, die Schienen und die Befestigungspunkte noch fest sitzen. Bei älteren Garagentoren können Verschleiß oder Spiel das Aufbrechen erleichtern.
Eine zusätzliche Verriegelung kann dann Abhilfe schaffen. Welche Lösung geeignet ist, hängt vom Türtyp ab. Denken Sie dabei an zusätzliche Riegel, eine Mehrpunktverriegelung oder eine Sicherung gegen das Anheben der Tür.
Haben Sie ein elektrisches Garagentor? Überprüfen Sie dann auch, wie es im geschlossenen Zustand verriegelt ist.
Vergessen Sie Fenster und Seitentüren nicht
Das große Garagentor ist nicht immer die schwächste Stelle. Viele Garagen verfügen auch über eine Flügeltür, ein Fenster oder einen Durchgang zum Wohnhaus.
Überprüfen Sie daher alle Zugänge. Ein stabiles Garagentor nützt wenig, wenn eine Seitentür leichter zu knacken ist.
Haben Sie eine Tür von der Garage ins Haus? Behandeln Sie diese so weit wie möglich wie eine Außentür und sorgen Sie für solide Beschläge und Schlösser.
Sichern Sie das Garagentor mit einer Alarmanlage
Wenn du die Garage elektronisch sichern möchtest, kannst du einen Türkontaktsensor am Garagentor anbringen. Dieser registriert, wenn das Tor geöffnet wird.
Ein Bewegungsmelder in der Garage bildet eine zusätzliche Sicherheitsstufe. Wenn jemand über einen anderen Eingang hereinkommt, kann die Bewegung dennoch erkannt werden.
In unserer Kategorie „Alarmanlagen“ finden Sie Systeme, die um Türkontakte und Bewegungsmelder erweitert werden können.
Sorgen Sie für ausreichende Beleuchtung rund um die Garage
Eine dunkle Einfahrt oder eine unbeleuchtete Ecke neben der Garage erleichtert es, unbemerkt zu agieren.
Eine Außenbeleuchtung mit Bewegungserkennung hilft dabei, Personen schneller sichtbar zu machen. Achten Sie dabei auch auf Seitenwege und Stellen hinter einem Zaun.
Eine gute Beleuchtung trägt zudem dazu bei, dass die Kameraaufnahmen klarer werden.
Bringen Sie eine Kamera am Garagentor an
Eine Überwachungskamera gibt Ihnen Einblick in das Geschehen rund um die Garage. Je nach System können Sie live zuschauen, Aufnahmen abrufen und Benachrichtigungen erhalten.
Hängen Sie die Kamera nicht automatisch so hoch wie möglich auf. Sie möchten zwar einen ausreichenden Überblick haben, aber auch erkennbare Details erfassen können.
Bei einer langen Auffahrt kann es sinnvoll sein, Personen bereits bei der Annäherung ins Bild zu bekommen. In unserer Kategorie „Kameraüberwachung“ findest du verschiedene Lösungen für Garage und Auffahrt.
Ist eine Kamera in der Garage selbst notwendig?
Nicht immer. Befinden sich dort viele wertvolle Werkzeuge oder mehrere E-Bikes, kann eine zusätzliche Innenkamera nützlich sein.
Die Außenkamera erfasst, was vor der Garage geschieht, während eine Innenkamera einen Einblick in das Geschehen im Inneren gewährt.
Bei einer einfachen Garage ohne wertvolle Gegenstände ist eine solche zusätzliche Kamera oft weniger notwendig.
Schaffen Sie mehrere Sicherheitsebenen
Um ein Garagentor gut zu sichern, kommt es auf die Kombination verschiedener Maßnahmen an.
Ein robustes Schloss verzögert den Einbruch. Ein Türkontakt registriert das Öffnen. Ein Bewegungsmelder erkennt Aktivitäten und eine Kamera zeichnet auf, was geschieht.
So bist du nicht von einem einzigen Schloss, Sensor oder einer einzigen Kamera abhängig.
Halten Sie Wertsachen außer Sichtweite
Lassen Sie teure Fahrräder, Werkzeuge und Maschinen nicht gut sichtbar hinter einem Fenster stehen.
Befestigen Sie Fahrräder gegebenenfalls an einem stabilen Verankerungspunkt und bewahren Sie wertvolles Werkzeug möglichst unter Verschluss auf.
Notieren Sie sich außerdem die Seriennummern wertvoller Gegenstände. Das kann helfen, falls doch einmal etwas gestohlen wird.
Welche Sicherheitslösung passt zu Ihrer Garage?
Nicht jede Garage erfordert dieselbe Lösung. Ein altes Kipptor hat andere Schwachstellen als ein modernes elektrisches Sektionaltor.
Beginnen Sie daher mit den physischen Schwachstellen und ergänzen Sie diese anschließend gegebenenfalls durch Sensoren, Beleuchtung und Videoüberwachung.
Möchten Sie sehen, wie Alarmsensoren und Überwachungskameras in der Praxis funktionieren? Dann besuchen Sie unseren Showroom in Gorinchem für eine Erklärung und eine Vorführung.
Häufig gestellte Fragen zur Sicherung eines Garagentors
Wie kann ich mein Garagentor zusätzlich sichern?
Beginnen Sie mit einer guten physischen Verriegelung. Fügen Sie anschließend gegebenenfalls einen Türkontakt, einen Bewegungsmelder, eine Beleuchtung und eine Kamera hinzu. Mehrere Sicherheitsstufen wirken besser als eine einzelne Maßnahme.
Wie sichert man ein elektrisches Garagentor?
Überprüfen Sie, ob der Antrieb das Tor im geschlossenen Zustand sicher verriegelt. Achten Sie auch auf Schwachstellen im Bereich der Notentriegelung. Ein Alarmsensor kann zusätzlich registrieren, wenn das Tor geöffnet wird.
Ist eine Kamera am Garagentor sinnvoll?
Ja, vor allem, um die Garage und die Einfahrt im Blick zu behalten. Platzieren Sie die Kamera so, dass sowohl das Tor als auch der wichtigste Zugangsweg gut sichtbar sind.
Kann ich einen Bewegungsmelder in der Garage anbringen?
Ja. Ein Bewegungsmelder kann Aktivitäten registrieren, wenn jemand die Garage betritt. Berücksichtigen Sie bei der Platzierung jedoch den verfügbaren Platz und eventuelle Haustiere.
Wie lässt sich eine Garage am besten sichern?
Kombinieren Sie robuste Schlösser und Beschläge mit Beleuchtung, Alarmanlagen und gegebenenfalls Videoüberwachung. Welche Kombination erforderlich ist, hängt von der Garage und den darin aufbewahrten Gegenständen ab.